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Susanne Abed-Navandi

Susanne Abed-Navandi(ehemals Pumhösl) ist Cembalistin und Musikwissenschafterin. Ihr aktuelles Interesse gilt der Erforschung und Interpretation kleiner Opern und barocker Komödien des Wiener Hofs um 1700. Unter der Mitwirkung von Studierenden der Konservatorium Wien Privatuniversität leitete sie zuletzt die Wiederaufführung des ersten deutschsprachigen Singspiels Der thorrechte Schäffer und einer Hofdamenkomödie Leopolds I. In einem gemeinsam mit der Schauspielerin Mercedes Echerer aufgeführten Soloprogramm Voglio il core (2013) widmet sie sich venezianischer Musik und Gedichten des Cinquecento aus dem Umfeld der Dichterin und Kurtisane Veronica Franco.

Die Musik Johann Sebastian Bachs steht im Mittelpunkt weiterer Projekte, etwa der Uraufführung des Gold.Berg.Werks von Karlheinz Essl (2010), einer Interpretation der Goldberg-Variationen für Cembalo und Live-Elektronik, die Mitwirkung beim Projekt BACH XXI der Domkantorei Graz (1998–2018), in dessen Rahmen alle geistlichen Kantaten Bachs zur Aufführung gelangen sowie eine DVD mit Bachs kleinen Präludien, Inventionen und Sinfonien (2008).


Susanne Abed-Navandis Aktivitäten als Solistin und Kammermusikerin der Ensembles Capella Leopoldina, Private musicke und Phoenix Baroque Austria sind in zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentiert und wurden mehrfach ausgezeichnet. Gegenstand ihrer musikwissenschaftlichen Dissertation (2014) ist eine barocke literarische Damenakademie, deren erstmalige Wiederaufführung sich in Vorbereitung befindet.

 
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